Robin-Testmethoden zur Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften

Der Begriff Robin bzw. Robins ist in der etablierten Terminologie der Werkstofftechnik und Materialwissenschaft nicht als standardisierter Fachbegriff für ein bestimmtes Phänomen, eine Größe oder ein Prüfverfahren verankert. Insbesondere existiert kein genormter „Robin-Test“, keine „Robin-Gleichung“ und kein akzeptierter Kennwert mit dieser Bezeichnung in der einschlägigen Literatur (z. B. DIN, ISO, ASTM, TMS, Acta Materialia).

In der Praxis taucht die Bezeichnung gelegentlich in inoffiziellen Kontexten auf, etwa als projektinterner Name für spezielle Prüfaufbauten, Versuchskampagnen oder proprietäre Algorithmen zur Auswertung von Werkstoffdaten (z. B. zur statistischen Auswertung von Ermüdungsversuchen, Bruchmechanikdaten oder Korrosionsmessungen). Solche Verwendungen sind jedoch nicht standardisiert, meist unternehmensspezifisch und ohne übertragbare, allgemein akzeptierte Definition.

Für wissenschaftlich sauberes Arbeiten ist deshalb entscheidend, den Begriff „Robin/Robins“ nur kontextgebunden zu verwenden und stets präzise zu definieren: Etwa durch Verweis auf die konkrete Versuchsanordnung, die mathematische Formulierung oder die zugehörige Publikation bzw. das Patent. Ohne diese Kontextualisierung ist der Begriff mehrdeutig und nicht zitierfähig.

Wird „Robin/Robins“ in einem Manuskript, Prüfbericht oder einer Spezifikation verwendet, sollte daher explizit klargestellt werden, ob es sich um (a) einen Eigennamen (Autor, Entwickler), (b) eine interne Bezeichnung für ein Testprotokoll oder (c) ein akronymbasiertes Kurzwort handelt. Nur so lässt sich die Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit der werkstoffwissenschaftlichen Ergebnisse gewährleisten.

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