Interlayer-Technologien

Interlayers, also Zwischenschichten, sind in der Werkstofftechnik von zentraler Bedeutung, da sie vielfältige Funktionen in mehrschichtigen Materialkomponenten übernehmen. Sie verbessern die Haftung zwischen benachbarten Schichten, wirken als Barriere gegen chemische Einflüsse und können auch die mechanischen Eigenschaften des Gesamtsystems optimieren. In der Praxis werden Interlayers häufig in Verbundwerkstoffen, elektronischen Verpackungen und sogar in der Keramikindustrie eingesetzt.

Beispiele: In der Leiterplattenproduktion wird eine Kupferzwischenlage genutzt, um elektrische Verbindungen zu optimieren und gleichzeitig als thermischer Leiter zu fungieren. Auch im Bereich der Radiopake-Technologie wird eine spezielle Zwischenschicht eingesetzt, um die strukturelle Stabilität und die elektromagnetische Abschirmung zu verbessern.

Die Wahl des geeigneten Materials für Interlayers hängt von der gewünschten Funktion ab. Häufig kommen polymerbasierte, metallische oder keramische Materialien zum Einsatz, deren spezifische Eigenschaften durch gezielte Herstellungsverfahren weiter optimiert werden können. So ermöglichen kontrollierte strukturelle Eigenschaften eine Anpassung an vielfältige Anwendungsbereiche, was die Flexibilität und Leistungsfähigkeit moderner Materialsysteme erhöht.

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