| Kurzfassung |
|---|
Inconel 625, Inconel 600, Inconel 800H wurden auf Stahl und Inconel-Substraten reibgeschweißt. Die Grenzfläche zwischen Stahl und Ni-Basislegierungen zeigte eine Vermischung von zwei Legierungen, die Grenzfläche zwischen zwei Ni-Basislegierungen hingegen nicht. Die Ergebnisse der Röntgenbeugungsanalyse bestätigten, dass diese vermischte Zone aus zwei separaten, mechanisch gemischten Metallen bestand. Außerdem wurden keine intermetallischen Verbindungen gefunden. Reibgeschweißte Inconel-Beschichtungen wurden metallurgisch und ohne Defekte wie Hohlräume oder Risse mit Stahl und Inconel-Substraten verbunden. Die reibgeschweißten Beschichtungen wiesen im Vergleich zu den entsprechenden verbrauchbaren Stäben (12 – 85 µm) gleichachsige, feinkörnige Mikrostrukturen (4 – 18 µm) auf. Die Die Rückstreuelektronenbeugung (EBSD) im REM zeigte, dass die Beschichtungen hauptsächlich aus Großwinkelkorngrenzen bestanden, was auf einen dynamischen Rekristallisationsmechanismus hindeutet. Die Temperatur, die mit einer Infrarotkamera aufgezeichnet wurde, betrug an der Grenzfläche zwischen Stab und Substrat ungefähr 1100 °C. Die Korngröße des verbrauchbaren Stabs war in der Nähe der Grenzfläche zwischen Beschichtung und Substrat relativ fein, entfernt von der Grenzfläche jedoch grober. Dies deutet auf die veränderte Belastung und Temperatur hin, denen der Stab am oder abseits der Grenzfläche ausgesetzt war.
J. Akram, R. Puli, K. Prasad Rao, and M. Misra (2015). Microstructural Studies on Friction Surfaced Coatings of Ni-Based Alloys. Practical Metallography: Vol. 52, No. 10, pp. 590-606. doi: 10.3139/147.110355 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X
© 2026