Ding, Y., Han, Y., Jin, Y., Liu, L., Yang, L., Liu, D. and Zheng, W

Als Reaktion auf lokale Anomalien, die bei der zerstörungsfreien Prüfung eines Ringschmiedestücks aus einer TA15-Titanlegierung beobachtet wurden, wurde die Beziehung zwischen der Mikrostruktur des Ringschmiedestücks und den Ultraschallanomalien untersucht. Zur Untersuchung der Verteilung der inneren Fehler wurde der geschmiedete Ring im Wassertauchverfahren mittels Ultraschall geprüft. Mithilfe der Rasterelektronenmikroskopie (REM) und der Rückstreuelektronenbeugung (EBSD) wurde die Mikrostruktur des normalen Bereichs und der anomalen Zone verglichen. Zudem wurde eine Finite-Elemente-Simulation durchgeführt, um den Entstehungsprozess der anormalen Ultraschallposition zu modellieren. Die Ergebnisse zeigten, dass die verschiedenen Schichten des ringgeschmiedeten Bauteils in radialer Richtung eine unterschiedlich starke Dämpfung der Ultraschallwellen aufwiesen. Der anormale Bereich entsprach einer höheren Anzahl von Körnen der primären α-Phase und größeren Korngrößen. Unter der kombinierten Wirkung von Temperatur und Spannung begannen die rekristallisierten Körner abnormal zu wachsen, was zu einer erheblichen Dämpfung der Ultraschallwelle führte.
Ding, Y., Han, Y., Jin, Y., Liu, L., Yang, L., Liu, D. and Zheng, W.. "Effect of high-temperature titanium alloy ring forging microstructure on ultrasonic testing" Practical Metallography, vol. 62, no. 7, 2025, pp. 467-486. https://doi.org/10.1515/pm-2025-0043
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Practical Metallography, vol. 62, no. 7, 2025, pp. 467-486.

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