PM Artikel
28.09.2016
Herausforderungen bei der Präparation von metallischen Hybridwerkstoffen
Andreas Schiffl, Werner Fragner, Christa Kainhofer, and Konrad Papis
Kurzfassung

Die Präparation von monolitischen metallischen Werkstoffen für die spätere metallografische Bewertung ist gängige Praxis. Die Schliffherstellung von Werkstoffhybriden ist allerdings schwieriger. Gründe hierfür sind unterschiedliches Werkstoffverhalten hinsichtlich mechanischer Beanspruchung (Abrasion beim Schleifen und Polieren) sowie chemisches Verhalten bei anschließenden Ätzungen.

Werkstoffverbunde werden allerdings immer öfter sowohl im wissenschaftlichen als auch im industriellen Umfeld nachgefragt und eingesetzt. Um die Qualität dieser Werkstoffverbunde, insbesondere die der Fügestelle, zu prüfen und zu charakterisieren werden diese Verbunde metallografisch untersucht. Daher ist eine Adaption der metallografischen Verfahren an das jeweilige System notwendig.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Charakterisierung des Systems Aluminium-Eisen und der etwaigen auftretenden intermetallischen Phasen, auch im Mehrkomponentensystem bei Legierungen.

Die dabei auftretenden Herausforderungen werden dargestellt und anschließend eine Verfahrensroute zur Erstellung hochqualitativer Ergebnisse für die Beurteilung des Verbunds vom Schliff bis zur rasterelektronischen Aufnahme aufgezeigt.

Zitieren Sie diesen Artikel

Andreas Schiffl, Werner Fragner, Christa Kainhofer, and Konrad Papis (2009). Herausforderungen bei der Präparation von metallischen Hybridwerkstoffen. Practical Metallography: Vol. 46, No. 6, pp. 282-291. doi: 10.3139/147.110018 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X

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