| Kurzfassung |
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Die Schadensanalyse eines innen gerippten Kupferrohrs (Inner Grooved Copper Tube, IGCT) in diesem Beitrag erfolgte mittels makroskopischer Beobachtung, Einschlussanalyse und Ermüdungstest. Die Ergebnisse zeigten, dass während des Spinnverfahrens aufgetretene Defekte für die Leckage verantwortlich sind. Den Ergebnissen des Ermüdungstests zufolge war der Defekt in der Rohrwand groß genug, um die Leckage zu verursachen. Es wurden jedoch viele Mikrorisse auf der äußeren Oberfläche gefunden. Bei diesen Mikrorissen handelt es sich im Wesentlichen um kleine Faltungsfehler. Außerdem wurde die chemische Zusammensetzung des Rohrmaterials qualifiziert. Zuletzt lag die Ursache der Leckage darin, dass der Defekt im Material des IGCT während des Rohrerweiterungsverfahrens zur Entstehung und Ausbreitung von Rissen führte. Die Entstehung dieser Defekte sollte bei der Produktion vermieden werden.
Q. Wang, Z. Zhang, C. Fu, E. Yang, H. Su, and J. Tian (2015). Analysis of an Early Failed TP2 Inner Grooved Copper Tube from a Condenser. Practical Metallography: Vol. 52, No. 9, pp. 526-545. doi: 10.3139/147.110316 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X
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