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08.09.2016
Untersuchung der Auswirkungen von mehrfachen Schweißreparaturen und damit verbundenen Spannungsarmglühungen an Großbauteilen aus 16Mo3 auf die Warmfestigkeitseigenschaften
M. Giller and K. Lehmann
Kurzfassung

Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein für die Gehäusefertigung von Gasturbinen typisches Material 16Mo3 den in der Praxis oft notwendigen mehrfachen Schweißreparaturen und anschließenden Spannungsarmglühungen, bzw. nur Spannungsarmglühungen unterzogen. Sie dienten dazu, mögliche versprödend wirkende Sekundärkarbidausscheidungen zu erfassen, um Rückschlüsse auf Werkstoffveränderungen ziehen zu können. Der kritische Bereich einer Schweißverbindung ist die Wärmeeinflusszone (WEZ). In diesem Bereich kommt es zu einer Verschärfung des Spannungszustandes in Verbindung mit einer veränderten Karbidausscheidung und dadurch zu einem möglichen Herabsenken der Zeitstandfestigkeit. Wichtig sind hierbei die konkrete Legierungszusammensetzung und eine dem Ausscheidungsverhalten angepasste Wärmebehandlung, denn sie entscheiden über die Art, Menge und Verteilung der entstehenden Karbide [1, 2].

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M. Giller and K. Lehmann (2013). Study of the Impact of Multiple Weld Repairs and Associated Stress-Relief Annealing on Mechanical Properties at Elevated Temperatures of Large Components Made of the Low-Alloy Steel 16Mo3. Practical Metallography: Vol. 50, No. 11, pp. 728-738. doi: 10.3139/147.110264 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X

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