INPRO Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme
Metall-Hybrid-Bauteile ermöglichen eine hohe Steifigkeit und Festigkeit bei statischen und dynamischen Belastungen bei geringer Masse. Durch das intrinsische Fügen von Bauteilen kann auf weitere massenbehaftete Fügeverfahren (Kleben, Nieten, etc.) verzichtet werden. In dem hier vorgestellten Fall eines plasmabasierten Fügeverfahrens ergibt sich kein messbarer Abstand der Fügepartner. Dies schließt den Einsatz konventioneller Methoden zur Charakterisierung, Modellierung und Beobachtung der Fügestelle aus. Die Interpretation der Ergebnisse konventioneller Charakterisierungsmethoden wird durch die nicht zu messende Dicke wesentlich erschwert. Zwar existieren etablierte Modellierungsansätze wie das Traction-Separation-Model zur Abbildung der Fügestelle. Aber die komplexe Prozessführung und die weitestgehende Unzugänglichkeit der Fügestelle erschweren wesentlich die Deutung experimenteller Ergebnisse. Hierdurch stellt der Abgleich zwischen Simulation und Experiment eine große Herausforderung dar. Kern dieses Vortrages ist das Aufzeigen der beschriebenen Herausforderungen und die Vorstellung möglicher Lösungsansätze zur erfolgreichen Etablierung eines validierten Simulationsansatzes zur Absicherung der Verbundfestigkeit industriell gefertigter Metall-Hybrid-Verbunde.
Abstract
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Poster
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