Technische Universität Dresden
Die Forderung nach höherer Belastbarkeit und Steigerung der Lebensdauer von Bauteilen ist in allen Industriebereichen allgegenwärtig. Bauteile der Antriebstechnik sind im Einsatz dynamischen Belastungen ausgesetzt und werden auf Dauerbruchsicherheit ausgelegt. Das Festwalzen von stark beanspruchten Bauteiloberflächen ist eine Möglichkeit, den Werkstoffwiderstand gegen Rissbildung und -ausbreitung und damit die Dauerbruchfestigkeit zu erhöhen. Werkstoff und Werkstoffzustand sowie verschiedene Parameter des Festwalzens führen dabei zu unterschiedlich verfestigten Bauteilrandzonen. Die Werte von Härteprüfungen dieser Oberflächen fließen in rechnerische Modelle zur Bauteilauslegung mit ein, ohne dass eine für die Härteprüfung geeignete Laststufe angegeben wird. Das Finden einer geeigneten praxisnahen Härteprüfung festgewalzter Oberflächen sowohl zur Bauteilqualitätssicherung als auch zur Ermittlung realistischer Berechnungswerte wird an den Vergütungsstählen C45 und 42CrMo4 gezeigt.
5 Schlagworte:
praxisnahe Härteprüfung, Dauerbruchfestigkeit, Festwalzen, Qualitätssicherung, Vergütungsstähle
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