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Wasserstoff kann insbesondere in hochfesten Stählen zu einem spontanen, vollkommen spröden Versagen auch bei elastischer Belastung führen. Die dabei auftretenden Bruchstrukturen werden durch das Werkstoffgefüge und die Werkstofffestigkeit signifikant beeinflusst.
Im vorliegenden Beitrag werden die Mechanismen der Wasserstoffversprödung am Beispiel von insgesamt sieben verschiedenen Gefügemodifikationen des Kohlenstoffstahls C60E in einem Festigkeitsbereich von 700 bis weit über 2000 MPa dargestellt. Hierzu wurden Proben mit Wasserstoff beladen und anschließend im Slow Strain Rate Test zum Bruch gebracht. Nicht mit Wasserstoff beladene Proben dienten als Referenz. Neben einer umfassenden metallographischen Charakterisierung der Gefügezustände werden die Ergebnisse der mechanischen Werkstoffprüfung und der anschließenden fraktographischen Bruchflächenbewertung systematisch gegenübergestellt. Hieraus ergibt sich ein umfassendes Bild der Erscheinungsform wasserstoffinduzierter Brüche an Kohlenstoffstählen.
Abstract
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