Universität Augsburg
Selbstheilende Verbundwerkstoffe sind Materialien, die eine Möglichkeit zur autonomen Reparatur von Schädigungen durch Anwendung von Wärme und Druck bieten. Der Trend zur Nachhaltigkeit führte zur Betriebsnahme dieser Materialien für strukturelle Anwendungen in vielen Industrien. In dieser Studie wird die Heilung von Delaminations- und Querrissen in kohlenstofffaserverstärkten Epoxid-Laminaten unter Verwendung von Poly(ethylen-co-methacrylsäure) (EMAA)-Thermoplasten und die anschließende Wiederherstellung der mechanischen Zugeigenschaften über mehrere Zyklen von Schädigung und Heilung erreicht. Der Heilungsgrad wird durch mikroskopische Beobachtungen des Schließens von Rissen untersucht. Der in dieser Arbeit beschriebene Ansatz überwindet nicht nur die typischerweise berichteten praktischen Herausforderungen bei extrinsischen selbstheilenden Verbundwerkstoffen, sondern ist auch ein Schritt hin zur Realisierung einer nachhaltigen Fertigung reparierbarer Bauteile aus Kohlenstoffverbundwerkstoffen in einem einzigen Arbeitsgang.
Abstract
Erwerben Sie einen Zugang, um dieses Dokument anzusehen.
Poster
Erwerben Sie einen Zugang, um dieses Dokument anzusehen.
© 2026