Materialise GmbH
Additive Fertigungsprozesse ermöglichen die Herstellung von geometrisch komplexen Leichtbaustrukturen mit spezifischen Werkstoffeigenschaften. Die Bauteilfertigung über diesen Prozess bringt aber, im Vergleich zu den schmelzmetallurgischen Verfahren, einige Herausforderungen mit sich. So auch im Bereich der Mikrostrukturcharakterisierung des meist sehr feinen Gefüges, wobei es unumgänglich ist, die klassische Probenpräparation zu optimieren sowie darüber hinaus zusätzliche Präparationsschritte zu implementieren. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Metallographie von additiv gefertigten Ti‑6Al‑4V-Bauteilen, hergestellt durch selektives Laserschmelzen. Beginnend bei der Metallpulvercharakterisierung bis hin zur makro- und mikrostrukturellen Analyse der lasergeschmolzenen Probenkörper bietet diese Arbeit einen Leitfaden für die metallographische Präparation entlang der Prozesskette der additiven Fertigung. Neben der Entwicklung von Präparationsparameter wurden ausgewählte Ätzmethoden auf ihre Durchführbarkeit untersucht.
Abstract
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