Universität des Saarlandes
Die digitale Bildkorrelation (engl. Digital Image Correlation, DIC) hat sich als ein leistungsfähiges Werkzeug zur Bestimmung von Verschiebungs- und damit Dehnungsfeldern in der in der Mikroskopie und Bildanalyse erwiesen. Um eine höchstauflösende Charakterisierung auch im Rasterelektronenmikroskop (REM) zu gewährleisten, muss jedoch besonderes Augenmerk auf Kontrastierung, Driftmanagement und Datenanalyse gelegt werden. Die aufgezeigten Messungen behandeln die Quantifizierung lokaler Plastizität und die Charakterisierung von Rissspitzendehnungsfeldern im in situ Belastungsversuch. Ein Fokus liegt dabei auf der Bewertung der risstreibenden Kraft. Es wird insbesondere gezeigt, wie die DIC dazu genutzt werden kann, das Crack Tip Opening Displacement (CTOD), das Ausmaß der plastischen Zone anhand der Rotationsfelder und das J-Integral direkt aus den REM-Abbildungen in der Kombination einer kommerziellen DIC-Software und einem Postprocessing der Verschiebungsdaten mit MATLAB zu ermitteln.
Abstract
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