Rio GmbH
Schweißpunkte und -nähte werden Stichprobenartig auf ihre Qualität geprüft. Heutiger Standard ist die Analyse des Querschliffes der Schweißung. Das so erzeugte Schliffbild wird hinsichtlich der Porosität bewertet. Dabei spielt neben dem relativen Porenanteil auch die Lage der Poren eine Rolle. Dieses Vorgehen ist aber mit einem hohen Aufwand verbunden. Zudem ist die Aussagekraft eingeschränkt, da lediglich eine Ebene der Schweißung abgebildet werden kann. Abhilfe leistet die zerstörungsfreie Ultraschallmikroskopie. Mit ihr können Schweißungen ganzheitlich betrachtet und bewertet werden. Anders als bei der klassischen Metallographie kann auch die Lage von Defekten im dreidimensionalen Raum bestimmt werden. Der Vergleich von metallographischen Schliffe mit ultraschallmikroskopischen Aufnahmen derselben Schweißung zeigt, dass die Ultraschallmikroskopie einen höheren Informationsgehalt liefern kann und somit eine schnelle, zerstörungsfreie und kostengünstige Alternative zu der metallographischen Bewertung von Schweißpunkten und -nähten ist.
Abstract
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