Siemens Energy Global GmbH & Co. KG
An einem Sicherheitsventil einer Dampfleitung kam es nach etwa 2 Jahren Betrieb zum Bruch der Druckfeder und damit zum Ausfall des Ventils. Um den Schadensmechanismus zu klären, wurde die Feder auf der Anlage ausgebaut und zur werkstofftechnische Untersuchung in das Labor gesendet.
Die Untersuchungen zeigten, dass die Oberfläche der Feder bereichsweise stark korrodiert war. Die Bruchflächen selbst zeigten sich ebenfalls stark korrodiert. Neben verformungsarmen Bruchflächen sowie interkristallinen Bruchverläufen und dem Nachweis korrosionsfördernder Elemente konnte zudem eine vergleichsweise hohe Härte des Federnwerkstoffes festgestellt werden.
Der Bruch der Feder erfolgte letztlich durch kathodische Spannungsrisskorrosion, der durch eine hohe Werkstoffhärte und einen nicht ausreichenden Korrosionsschutz begünstigt wurde.
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