Verbundwerkstoffe - 24. Symposium Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde
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22.05.2024 (CEST)
Herstellung tragender medizinischer Implantate mit additiven Fertigungsverfahren auf der Basis von Polymerkompositen
SP

Dipl.-Ing. Soheil Pilehvar

Hochschule Furtwangen

Pilehvar, S. (V)¹; Heidari, R.¹; Mozaffari Jovein, H.¹
¹Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen

Polyetheretherketon (PEEK)-Polymere gewinnen aufgrund ihrer guten mechanischen Eigenschaften zunehmend an Interesse für den 3D-Druck. Der weltweite Markt für die additive Fertigung (AM) von Produkten für die medizinische Industrie wächst schnell, und die Nachfrage nach Rekonstruktion von Knochenverletzungen wird aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung weiter stark ansteigen. Ein möglicher Nachteil ist jedoch, dass PEEK allein weder osteogen noch bioaktiv ist. Polyetheretherketon-Verbundwerkstoffe werden zunehmend als Biomaterialien für Orthopädie-, Trauma- und Wirbelsäulenimplantate eingesetzt. Darüber hinaus ist PEEK ein röntgenstrahlendurchlässiges Material und erzeugt keine Artefakte bei Röntgenaufnahmen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT), während der postoperativen Beurteilung, was ein Nachteil von Metallimplantaten ist. PEEK bietet eine ausgezeichnete Stabilität bei Sterilisationsprozessen wie Dampf oder Gammabestrahlung und weist eine ausgezeichnete Biokompatibilität auf. In diesem Forschungsvorhaben soll die mechanische Stabilität des Materials für medizinische Anwendungen optimiert werden.

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