In situ mechanische Tests sind Prüfverfahren, bei denen Proben während der mechanischen Belastung gleichzeitig mit strukturellen Analysemethoden wie Licht- oder Elektronenmikroskopie, Röntgen- oder Neutronenbeugung charakterisiert werden. Sie erlauben die direkte Korrelation von Mikrostrukturentwicklung, Rissausbreitung, Phasenumwandlungen oder Versetzungsdynamik mit lokalen Spannungs- und Dehnungszuständen und liefern so mechanistische Erkenntnisse für Werkstoffmodelle.
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