Verformungskartierung bezeichnet die ortsaufgelöste Erfassung von Dehnungsfeldern in Proben, typischerweise mittels digitaler Bildkorrelation, Gittermethode, Moiré- oder Beugungstechniken (z.B. HR-EBSD, 4D-STEM). Sie ermöglicht die Korrelation lokaler Deformation mit Gefügemerkmalen wie Korngrenzen, Phasengrenzen und Ausscheidungen. In der Werkstoffwissenschaft dient sie zur Validierung numerischer Modelle, zum Verständnis von Versagensmechanismen und zur Entwicklung mikrostrukturbasierter Lebensdauervorhersagen.
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