Ab-initio-Modellierung beschreibt quantenmechanische Berechnungen materialphysikalischer Eigenschaften ohne empirische Parameter, meist auf Basis der Dichtefunktionaltheorie. Sie ermöglicht Vorhersagen von Bindungsenergie, Gitterparametern, Defekt- und Oberflächenenergien, Phasendiagrammen und elektronischen Strukturen. In der Werkstoffkunde dient sie zur Entwicklung neuer Legierungen, Funktionsmaterialien und zur Parametrisierung mesoskopischer Modelle und interatomarer Potentiale.
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