Defektstrukturen bezeichnen Abweichungen von der idealen Kristallordnung, etwa Punktdefekte (Leerstellen, Zwischengitteratome), Versetzungen, Stapelfehler und Korngrenzen. Sie steuern Diffusion, mechanische Festigkeit, elektrische und thermische Transporteigenschaften sowie Phasenumwandlungen. In der Werkstoffwissenschaft werden Defektpopulation, -dichte und -wechselwirkungen gezielt eingestellt, modelliert und mittels Methoden wie TEM, PAS oder Röntgenbeugung charakterisiert.
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