Hohe Dehnungsraten bezeichnen Verformungsgeschwindigkeiten typischerweise >10² s⁻¹, wie sie bei Aufprall, Explosivbelastung oder Hochgeschwindigkeitsumformung auftreten. Werkstoffe zeigen dabei oft rateabhängige Fließspannung, thermische Erweichung und adiabatische Scherbandbildung. Charakterisierungsmethoden umfassen Split-Hopkinson-Bar, Laseranregung und Hochgeschwindigkeitsbildgebung. Das Verständnis von Deformations- und Versagensmechanismen bei hohen Dehnungsraten ist entscheidend für Crashsicherheit, Rüstung und Schutzstrukturen.
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