Antibakterielle Oberflächen inhibieren das Wachstum oder die Anhaftung von Mikroorganismen durch chemische oder physikalische Mechanismen. Chemisch wirkende Systeme nutzen z.B. Silber-, Kupferionen oder kationische Polymere zur Membrandestabilisierung und Proteininaktivierung. Physikalische Ansätze basieren auf nanostrukturierten Topographien, die Adhäsion erschweren oder Zellmembranen mechanisch schädigen. In der Werkstoffwissenschaft sind Stabilität, Freisetzungskinetik, Biofilmvermeidung, Biokompatibilität und Langzeitwirksamkeit zentral.
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