Ein Mittelfeldmodell beschreibt das makroskopische Werkstoffverhalten heterogener Mikrostrukturen, indem lokale Felder (Spannung, Dehnung) durch gemittelte Größen in Repräsentativvolumina angenähert werden. Es koppelt Phasen- und Gefügeanteile über Homogenisierungsschemata (z. B. Mori-Tanaka, Self-Consistent) zu effektiven Materialkennwerten. Anwendungen reichen von Mehrphasenstählen bis zu Verbunden in mechanischen und thermo-mechanischen Analysen.
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