Der Festigkeits-Dehnbarkeits-Kompromiss beschreibt die empirische Korrelation, dass eine Steigerung der Festigkeit metallischer und polymerer Werkstoffe oft mit verringerter Duktilität einhergeht. Er resultiert aus Versetzungsblockierung, Verfestigungsmechanismen und begrenzter Verformungsfähigkeit. Moderne Konzepte wie TRIP/TWIP-Stähle, Gradientenstrukturen und Mehrphasenlegierungen zielen darauf, diese Kopplung durch abgestimmte Mikrostrukturen zu durchbrechen.
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