Streckgrenze ist die Spannung, bei der ein Werkstoff von elastischem zu bleibend plastischem Verhalten übergeht. Sie wird häufig als 0,2-%-Dehngrenze definiert. In der Werkstoffwissenschaft ist sie zentral für Auslegung und Versagensanalyse und hängt von Legierungszusammensetzung, Versetzungsdichte, Ausscheidungen, Korngröße, Textur und Temperatur sowie Verfestigungsmechanismen ab.
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