Grenzflächenhaftung

Grenzflächenhaftung beschreibt die mechanische und thermodynamische Bindung zwischen zwei Phasen oder Werkstoffen an ihrer gemeinsamen Grenzfläche. Sie wird durch chemische Bindungen, Van-der-Waals-Kräfte, mechanische Verhakung und Eigenspannungen bestimmt. Quantifiziert wird sie u. a. durch Adhäsionsarbeit, Scherfestigkeit und Bruchzähigkeit. Sie steuert Delamination, Rissausbreitung und Lastübertragung in Verbundwerkstoffen, Beschichtungen, Löt- und Fügeverbindungen.

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