kontrollierte Arzneimittelfreisetzung

Kontrollierte Arzneimittelfreisetzung bezeichnet die zeitlich und räumlich definierte Abgabe von Wirkstoffen aus einem Trägermaterial. In der Werkstoffwissenschaft werden polymere, anorganische oder hybride Matrizen so gestaltet, dass Diffusion, Abbau, Quellung oder Stimuli-Ansprechbarkeit (pH, Temperatur, Enzyme) die Freisetzungsrate steuern. Dies erfordert präzise Kenntnisse von Transportphänomenen, Degradation und Wirkstoff‑Matrix‑Wechselwirkungen.

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