Enzymimmobilisierung bezeichnet die Fixierung von Enzymen an Trägern oder in Matrizen, um ihre Stabilität, Wiederverwendbarkeit und Prozessierbarkeit zu erhöhen. In der Materialwissenschaft werden poröse anorganische oder polymerbasierte Werkstoffe genutzt, wobei Oberflächenchemie, Porenstruktur und Diffusionspfade die katalytische Effizienz bestimmen. Immobilisierungsstrategien (Adsorption, kovalente Bindung, Einschluss) beeinflussen Konformation, Deaktivierungskinetik und mechanische Integrität der Hybridmaterialien.
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