Spinell-strukturierte Materialien besitzen die kubische AB2X4-Spinellstruktur, in der Kationen charakteristische Tetraeder- und Oktaederzwischenplätze im Anionengitter besetzen. In der Werkstoffwissenschaft bieten sie einstellbare elektrische, magnetische und ionische Eigenschaften durch Kationensubstitution und Nichtstöchiometrie. Sie werden als Kathodenmaterialien, Ferrite, Katalysatoren und thermische Barrieren eingesetzt, wobei Defektchemie und Mikrostruktur die Leistungsparameter maßgeblich bestimmen.
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