Anisotropisch beschreibt richtungsabhängige Materialeigenschaften, etwa von Elastizität, Wärmeleitung oder elektrischem Verhalten. Ursachen sind kristallographische Symmetrie, texturierte Mikrostrukturen, Faserorientierungen oder Eigenspannungsfelder. In der Werkstofftechnik wird Anisotropie gezielt genutzt oder gemindert, da sie das mechanische Versagen, Rissausbreitung und funktionale Antworten (z.B. piezoelektrische Effekte) stark beeinflusst.
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