Digitale Bildverarbeitung umfasst die rechnergestützte Erfassung, Transformation und Analyse diskretisierter Bilddaten. In den Materialwissenschaften dient sie der quantitativen Mikrostrukturcharakterisierung, etwa Korngrößen- und Phasenanalyse, Porositätsbestimmung, Risserkennung sowie 3D-Rekonstruktion aus Tomografiedaten. Algorithmen aus Segmentierung, Mustererkennung und maschinellem Lernen ermöglichen automatisierte Auswertung großer Datensätze.
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