Pikosekundenlaser emittieren Pulse mit Dauer im Pikosekundenbereich, was zu extrem hohen Spitzenleistungen und überwiegend nichtthermischen Wechselwirkungen mit Werkstoffen führt. Dadurch sind Präzisionsbearbeitung, strukturierte Oberflächenmodifikation und Mikrobohren mit minimaler Wärmeeinflusszone möglich. In der Werkstoffwissenschaft werden sie zur kontrollierten Defekteinbringung, Texturierung, Mikrostrukturmodifikation und zur Erzeugung funktionaler Gradienten in Metallen, Keramiken und Polymeren eingesetzt.
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