In-situ Prozessüberwachung bezeichnet die zeitaufgelöste Erfassung relevanter Größen während der Werkstoffherstellung oder ‑bearbeitung, etwa Temperatur, Emission, Schmelzenpoolgeometrie oder Phasenzustand. Sie nutzt optische, akustische, elektrische oder diffraktive Sensorik, um Prozessfenster zu kontrollieren, Defekte früh zu erkennen und geschlossene Regelkreise zu ermöglichen, z.B. beim Laser-Pulverbett, Schweißen, Sintern oder Beschichten.
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