Defektdipole

Defektdipole entstehen, wenn punktförmige Gitterdefekte wie Leerstellen oder Fremdatome zu lokal ladungs- und verschiebungsassoziierten Paaren oder Komplexen gekoppelt sind. In ferroelektrischen und ionenleitenden Materialien beeinflussen sie Domänenwandbewegung, Relaxation, Leitfähigkeit und Alterung. Ihre Orientierung unter elektrischen oder mechanischen Feldern kann gerichtete Anlagerung, internen Bias und veränderte Schalt‑ und Dämpfungseigenschaften verursachen.

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