In-situ Erwärmung bezeichnet das kontrollierte Aufheizen von Proben direkt im Charakterisierungsgerät, etwa im TEM, SEM oder in der Röntgendiffraktion. Dies erlaubt die zeitaufgelöste Beobachtung von Phasenumwandlungen, Diffusionsvorgängen, Ausscheidungen, Rekristallisation oder Spannungsrelaxation unter realistischer thermischer Beanspruchung und verbessert das Verständnis temperaturabhängiger Mechanismen.
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