Keramikverbundwerkstoffe

Keramikverbundwerkstoffe bestehen aus mindestens zwei keramischen Phasen oder aus Keramik in Kombination mit Metallen oder Polymeren. Durch gezielte Mikrostrukturgestaltung (z.B. Teilchen-, Faser- oder Schichtverbunde) werden inhärente Nachteile monolithischer Keramiken wie Sprödigkeit und geringe Bruchzähigkeit reduziert. Mechanismen wie Rissablenkung, Faserbrückenbildung und Transformationstoughening erhöhen Zähigkeit und Zuverlässigkeit, während hohe Härte, Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit weitgehend erhalten bleiben.

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