Plastizität beschreibt die bleibende Formänderung eines Werkstoffs infolge irreversibler Defektbewegung (Versetzungen, Zwillingsbildung, Scherbandbildung) oberhalb der Elastizitätsgrenze. Konstitutive Modelle koppeln Spannungszustand, Dehnungsrate, Temperatur und Mikrostruktur (Korngröße, Phasen, Ausscheidungen). Plastizität steuert Umformbarkeit, Verfestigung, Kriech- und Ermüdungsverhalten und ist zentral für Prozess- und Lebensdauerauslegung.
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