Ungeordnete Materialien besitzen keine periodische Fernordnung ihrer Atome, z.B. Gläser oder amorphe Metalle. Ihre Struktur ist durch statistische Verteilungen von Bindungslängen und -winkeln gekennzeichnet, was zu isotropen, häufig metastabilen Eigenschaften führt. In der Werkstoffwissenschaft werden lokale Ordnungsparameter, Paarverteilungsfunktionen und dynamische Relaxationsprozesse genutzt, um mechanische, thermische und transportrelevante Eigenschaften dieser Materialien zu modellieren und zu optimieren.
© 2026