Säurelaugung ist ein hydrometallurgischer Prozess, bei dem Metalle aus Erzen, Schlacken oder Recyclingmaterialien mittels saurer Lösungen (z.B. H₂SO₄, HCl, HNO₃) in Lösung überführt werden. In der Werkstoffwissenschaft dient sie zur selektiven Metallrückgewinnung, Oberflächenreinigung oder Strukturierung. Relevante Parameter sind pH, Redoxpotenzial, Temperatur und Komplexbildner. Modellierung und Kinetikstudien unterstützen die Optimierung hinsichtlich Ausbeute, Selektivität und Korrosionskontrolle.
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