Stapelfehlerenergien quantifizieren die energetische Kosten pro Fläche für die Bildung einer fehlerhaften Stapelreihenfolge von Gleitebenen in kristallinen Metallen. Eine niedrige Stapelfehlerenergie begünstigt partielle Versetzungen, mechanische Zwillingsbildung und ausgedehnte Stapelfehlerbänder, während hohe Werte zu kompakten Versetzungen und homogenem Gleiten führen. Sie beeinflussen maßgeblich Verfestigungsmechanismen, Duktilität, Kriechverhalten und Phasenumwandlungen, etwa TRIP/TWIP-Effekte.
© 2026