Laserpolieren

Laserpolieren ist ein abtragendes bzw. umschmelzendes Oberflächenveredelungsverfahren, bei dem kurzzeitige Laserbestrahlung Rauheitsspitzen lokal aufschmilzt. Die Schmelze fließt durch Oberflächenspannung aus und erstarrt zu einer glatteren Topografie. In der Werkstofftechnik wird es für Metalle, Gläser und Keramiken eingesetzt, um Rauheit, Defekte und Randschichtspannungen zu beeinflussen, ohne die Bauteilgeometrie wesentlich zu verändern, und eignet sich insbesondere für komplexe oder additiv gefertigte Strukturen.

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