Das Lichtbogenschmelzverfahren nutzt einen elektrischen Lichtbogen zwischen Elektrode und Beschickung zur Erzeugung sehr hoher Temperaturen zum Schmelzen von Metallen oder Oxiden. Es ermöglicht die Herstellung hochreiner Legierungen, Superlegierungen und Spezialwerkstoffe durch intensive Konvektion, Abschmelzen von Verunreinigungen und kontrollierte Atmosphären (Vakuum, Schutzgas). Werkstoffwissenschaftlich relevant sind Wärmeübertragung, Entgasung, Segregation, Erstarrungsstruktur und resultierende Mikrostruktur.
© 2026