Biologisch abbaubare Implantate sind temporäre Implantatwerkstoffe, meist aus Polymeren (z.B. PLA, PGA), Magnesium- oder Eisenlegierungen, die sich im Körper kontrolliert zersetzen. Ziel ist es, nach erfüllter Funktion (z.B. Frakturfixation, Stents) einen zweiten Entfernungseingriff zu vermeiden. Entscheidend sind die Kopplung von Degradationskinetik, Korrosion, mechanischer Integrität, Gewebeverträglichkeit und Freisetzung von Abbauprodukten.
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