Fehlerengineering bezeichnet die gezielte Erzeugung, Manipulation und Nutzung von Gitterfehlern wie Leerstellen, Versetzungen, Korngrenzen und Stapelfehlern zur Einstellung von Werkstoffeigenschaften. Durch kontrollierte Synthese-, Dotierungs-, Verformungs- oder Bestrahlungsprozesse werden Defektdichten und -konfigurationen angepasst, um etwa mechanische Festigkeit, Ionen- oder Elektronenleitfähigkeit, Katalyseaktivität oder optische Eigenschaften in Metallen, Keramiken, Halbleitern und 2D-Materialien zu optimieren.
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