Oberflächenhärte beschreibt den Widerstand der obersten Werkstoffschicht gegen das Eindringen eines Prüfkörpers oder gegen plastische Verformung. Sie wird meist durch Instrumente wie Vickers-, Rockwell- oder Nanoindentation ermittelt und ist stark von Gefüge, Phasenzusammensetzung, Eigenspannungen und Oberflächenzustand abhängig. In der Werkstofftechnik dient sie als Kenngröße für Verschleißbeständigkeit, Kontaktermüdung und Funktionssicherheit tribologisch beanspruchter Komponenten.
© 2026