Der Spannungsintensitätsfaktor beschreibt die Intensität der elastischen Spannungs- und Verschiebungsfelder an der Spitze eines Risses. Er ist modusspezifisch (KI, KII, KIII) und verknüpft Last, Geometrie und Risslänge. In der Bruchmechanik dient er zur Vorhersage von Rissausbreitung und Restlebensdauer, zur Bestimmung von Bruchzähigkeit (KIC) und zur Bewertung von Ermüdungsrisswachstum mittels Paris-Gesetz.
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