Polymerabgeleitete Keramiken entstehen durch Pyrolyse organischer Precursorpolymere (z.B. Polysilazane, Polysiloxane) zu nicht‑oxidischen Keramiken wie SiCNO oder SiCN. Dieser Ansatz erlaubt niedrige Verarbeitungstemperaturen, formgenaue Fertigung komplexer Geometrien, Keramik‑Matrix‑Verbunde und Funktionsgradienten. Die resultierenden Werkstoffe zeichnen sich durch hohe Temperatur‑ und Oxidationsbeständigkeit, gute Schockresistenz und einstellbare elektrische bzw. dielektrische Eigenschaften aus.
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