Digitalisierung in den Materialwissenschaften bezeichnet die durchgängige Nutzung digitaler Methoden zur Erfassung, Analyse und Vernetzung von Werkstoffdaten. Sie umfasst elektronische Laborbücher, Datenbanken, Ontologien, Materials-Data-Spaces, Simulationen, multiskalige Modellierung und KI-gestützte Auswertung. Dadurch werden Inverse Design, beschleunigte Legierungsentwicklung, virtuelle Prüfungen und Prozessoptimierung ermöglicht. Zentrale Herausforderungen sind Datenqualität, Standardisierung, Interoperabilität und Langzeitarchivierung.
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