Grenzflächenverbund bezeichnet die mechanische und chemische Haftung zwischen zwei Phasen, etwa Matrix/Verstärkung in Verbundwerkstoffen oder Schicht/Substrat in Beschichtungen. Er wird durch Benetzung, chemische Bindungen, Diffusionszonen, Rauheit und Restspannungen bestimmt. Ein optimierter Verbund steuert Lastübertragung, Delaminationsbeständigkeit, Rissablenkung und ist entscheidend für Zuverlässigkeit und Lebensdauer komplexer Werkstoffsysteme.
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