Interfaziale Energien beschreiben die spezifische freie Energie pro Fläche einer Grenzfläche zwischen zwei Phasen oder Medien. Sie resultieren aus Unterschieden in Bindungsverhältnissen und Struktur an der Grenzfläche und steuern Benetzung, Keimbildung, Korngrenzenbewegung, Ausscheidungs- und Risswachstum. Quantitative Kenntnis interfasialer Energien ist zentral für Gefügedesign, Sinterprozesse, Beschichtungsadhäsion und Kapillarphänomene.
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